Weingut Herbert Zillinger

Winzersein. Das ist für uns das Leben. Mit einem nach innen gerichteten Blick, auf unsere Weine und ihre langsame stete Entwicklung. Auf unser naturverbundenes Handwerk, das wir voller Leidenschaft ausüben und dabei ohne Kompromisse gängige Moden ignorieren. Auf den Ursprung unseres Schaffens, dem wir immer weiter entgegengehen. Durch noch mehr landwirtschaftliches Arbeiten, hin zu einer natürlichen Kreislaufbewirtschaftung, und noch mehr ganzheitliches Denken. Mit dem Ziel, unseren Weine und uns selbst „Zeit der Reife“ zu geben. Treten Sie näher!

Unser Plädoyer für den Schraubverschluss, von Profi zu Profi

Wir werden immer wieder gefragt, warum wir unsere Topweine NICHT mit Kork verschließen. Here is the anwer:

Weil wir voll und ganz davon überzeugt sind, dass es bei richtiger Handhabe und Verständnis der Korkproblematik keinen besseren Verschluss als den Schrauber gibt. Wir arbeiten in allen qualitativen Belangen möglichst kompromisslos, sodass wir das auch in der Verschlussfrage durchziehen und möchten dies gerne entsprechend kommunizieren.

Der Schrauber hat für uns folgende qualitative Vorteile:

  1. verbesserte aromatische Stabilität, langsamere oxidative Alterung
  2. Wir wollen unsere Weine möglichst naturbelassen und puristisch abfüllen. Durch den Einsatz von Schraubverschluss ist ein geringerer Einsatz von SO2 im Wein notwendig.
  3. Wir bemühen uns, durch Reduktion die Weine ohne SO2 lagerfähiger zu halten. Der Naturkork begünstigt oxidative Alterung, Schraubverschluss begünstigt Reduktivität.
  4. Es ist entscheidend, ob bei der Füllung der Kopfraum der Flasche mit Inertgas überlagert wird oder nicht. Wenn er nicht überlagert wird, ist der Einfluss des Sauerstoffs mit dem der Abfüllung mit Naturkork vergleichbar.
    Ein Großteil der oxidativen Alterung des Weines passiert im ersten halben Jahr nach der Füllung durch den im Kopfraum bzw. im Kork befindlichen Sauerstoff. Die weitere Oxidation durch Diffundieren des Sauerstoffs zwischen Kork und Flaschenhals ist nicht kalkulierbar und variiert von Kork zu Kork teilweise um ein Vielfaches.
  5. Sehr reduktiv ausgebaute Weine vertragen mehr Sauerstoff als oxidativ ausgebaute Weine (Inertgasüberlagerung ja/nein?)
  6. Beim Schraubverschluss ist die oxidative Alterung kalkulierbar, beim Naturkork nicht. Es ist ungewiss, wieviel Sauerstoff zwischen Kork und Flaschenhals diffundiert.
  7. keine korkenden Weine
     

Man sollte immer wissen, in welchem Zustand sich der abzufüllende Wein befindet (Redoxpotential), um abschätzen zu können, wie sich der Wein nach der Füllung weiterentwickelt. Das sollte aber bei jedem Verschluss Voraussetzung sein. Wie sehen Sie das Thema? Schreiben Sie uns.

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